Mit Schwarzkümmel gegen Allergien? |
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Im Ägyptischen Museum in Kairo kann sie jeder bewundern: eine über 3300 Jahre alte Flasche mit dem Öl der Schwarzkümmelpflanze. Sie wurde bei der Mumie des Königs Tutenchamun (1347 bis 1337 v. Chr.) gefunden, dem sein Volk das Öl neben Goldschätzen ins Grab legte. Der griechische Arzt Hippokrates (460 bis 375 v. Chr.) erwähnte eine Pflanze mit dem Namen Melanthion, zu deutsch Schwarzblume; ebenso berichtete der griechische Mediziner Pedanius Dioskurides von Anazarba (1 Jh. n. Chr.) über Melanthion in seinen Büchern, und zwar zur Anwendung als Umschlag bei Kopfschmerzen, Leberflecken, Verhärtungen, Aussatz und Spulwürmern sowie innerlich bei Regelschmerzen, als Diuretikum und zur Milchbildung. Vor zu großen Dosen warnte er, weil diese giftig seien. Der römische Arzt Claudius Galenus aus Pergamon (130 bis 200 n. Chr.) empfahl die Samen als Wurmmittel. Unter der Bezeichnung Melaspermon beschrieb der römische Historiker Gajus Plinius (23/24 bis 79 n. Chr.) wahrscheinlich den Schwarzkümmel als eine Pflanze, mit der man Schlangen vertreiben könne. |
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Quelle: "Pharmazeutische Zeitung" und "Medizin-Welt" |
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